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             Steht ein "♭" vor dem "h", dann heißt es nicht "hes" sondern "b"

Der deutsche Sonderfall

 

Beim gibt es eine Besonderheit: Steht ein vor einem Ton, der h heißt, heißt der Ton hinterher nicht hes sondern schlicht b.

 

Das kam so: Im 10. Jahrhundert wurde der Ton, zu dem wir in Deutschland heute h sagen b genannt. Versetzungszeichen gab es auch damals schon, eines hatte den seltsamen Namen „b quadratum". Da man für dieses „b quadratum“ im Buchdruck keine eigene Drucktype zur Verfügung hatte, verwendete man der Einfachheit halber den Buchstaben h. Deshalb heißt nun der eigentliche Stammton h, steht ein davor, nennt sich der Ton b.

 

Das ist übrigens nicht nur in Deutschland so, sondern auch in Norwegen, Polen, Slowenien und einigen anderen europäischen Ländern. Im englischen Sprachraum nennt sich derselbe Stammton b, der Halbton darunter b flat.

 

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